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Unablässisch Zoores!
Unablässisch Zoores!
© Lukas 14

Unablässisch Zoores!

Am 18. Februar 2018 laden wir herzlich zur Premiere dieses integrativen Voksstück in fünf Akten in den Pfarrsaal von St. Bernhard ein. Integratives Theater ist heute eine Sparte für sich. Es werden bewegende Schicksale von behinderten Men-schen gezeigt, die ihr Leben trotz aller Widerstände und Probleme meistern. Aber auch ihr Leiden und Scheitern an Arroganz und Diskriminierung durch die Mehrheitsge-sellschaft ist immer wieder Thema
Nicht so in UNABLÄSSISCH ZOORES, das im Stil des klassischen Volkstheaters die Themen Behinderung, Migration, Diskriminierung und Ausgrenzung einmal recht unernst und alltäglich behandelt. Es wird das offen ausgesprochen, was man gerne hinter vorgehaltener Hand redet, aber in der Öffentlichkeit nie so sagen wür-de. Aber auch Spieler mit Behinderung erweisen sich als keine besseren Menschen, sie sind ganz „normal“, auch mit Fehlern und Schwächen ausgestattet.
Das Ehepaar Hotz besitzt das Obst- und Gemüsege-schäft Die Salatschnegg, welches von ihrer Tochter Conny gemeinsam mit deren sehbehinderten Ehemann Lutz geführt wird. Ihre Kinder „Bonsai“ und Salome ha-ben jedoch ganz andere Pläne. Connys Schwester, der schicken Angelique ist diese kleinbürgerliche Welt fremd. Sie ist mit dem Berliner Detlef Transier verheiratet, die beiden Kinder Annabelle und André sollen natürlich spä-ter studieren, doch auch sie haben anderes im Sinn. Der Tod von Erbtante Juliane verändert alles, die Testa-mentseröffnung bringt eine faustdicke Überraschung – es gibt noch entfernte Verwandte aus Russland. In ei-nem bunten Gemisch aus Gebärdensprache, Deutsch, Russisch, Frankfurter Mundart, Gesang und Tanz prallen Welten aufeinander…