01.09.2017

Ars Moriendi

Studientag zur Kunst des Sterbens und Kultur des Lebens

© Jörgens.mi - wikipedia.org

FRANKFURT. Am 16. September 2017 laden wir zu einem Studientag zur Kunst des Sterbens undder Kultur des Lebens in das Haus der Volksarbeit nach Frankfurt ein. Vergangene Zeiten taten sich mit dem Sterben leichter. Oder scheint es nur so, weil Tod und Sterben sinnenfällig in den Alltag hineinragten und einen eigenständigen Beitrag zur Kultur leisteten?
Die heutige Ambivalenz von allgegenwärtigem (Massen-)Sterben und weitgehender Verdrängung des Todes aus dem persönlichen Leben der Einzelnen stellt jede und jeden vor die Aufgabe, für sich neu eine Kultur des Umgangs mit Sterben und Tod zu entwickeln. Denn dass wir sterben, ist das einzig Gewisse im Leben. Und wir sind herausgefordert, den Umgang mit dieser Gewissheit mit Humanität und Leben zu füllen.
Am Vormittag führt Dr. Hans-Peter Böck in die medizinischen und medizinhistorischen Aspekte der „Ars Moriendi“ ein. Professor Dr. Jörg Splett eröffnet den philosophischen Zugang zu dem Thema: „Sterben ist menschlich. Von der Gnade des Todes“.
Der Nachmittag steht im Zeichen einer literarischen Annäherung. In ihrem Programm „A schöne Leich“ zeigen Jutta Wilkesmann und Hilde Ganßmüller Ernstes, Heiteres und „Kriminalistisches“ rund um das Thema Sterben und Tod.

Anmeldung und weitere Informationen erhalten Sie über unsere Seite im Internet. (hk)

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