03.02.2017

III. Tag der Regionalgeschichte

Die Reformation in Frankfurt und Rhein-Main

© Friedrich Wilhelm Delkeskamp - wikipedia.org

FRANKFURT. Am 11. März 2017 findet laden wir zum "III. Tag der Regionalgeschichte" in Frankfurt ein. 500 Jahre Reformation und die Rückwirkungen auf unsere Region stehen im Mittelpunkt. Frankfurt war eine der bedeutendsten Städte des Reiches, auch wenn sie weder Residenz- noch Bischofsstadt war. In ihren Mauern galten besondere Bedingungen und Toleranz gegenüber Glaubensflüchtlingen, jedoch keine Gleichgültigkeit. Bekannt sind die „Sechs und viertzig Artickel“ der Frankfurter Zünfte aus dem Jahr 1525. In diesem Text findet sich Luthers Konzept einer zentralen städtischen Armenfürsorge. 

Die Stadt der Messe war auch die Stadt des Buchdrucks; in Frankfurt wurden Lutherbibeln und die entsprechenden katholischen Konkurrenzprodukte wie die deutsche Bibel Johann Dietenbergers vertrieben. Ähnlichkeiten der neuen Konfessionen traten hier besonders offen zutage. Die jüdischen Gemeinden der Region erhielten im Zuge der reformatorischen Bewegung ebenfalls neue Ordnungen. 

Der „Tag der Regionalgeschichte“ richtet sich vor allem an ehrenamtlich tätige Historikerinnen und Historiker und an alle geschichtsinteressierten Bürgerinnen und Bürger. Orts- und themenübergreifend sollen Interessierte und engagierte Regionalhistoriker miteinander ins Gespräch kommen und mit Fachreferenten und mit Gleichgesinnten aus unserer Region diskutieren.  Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

Möchten Sie den Flyer einsehen, klicken Sie bitte hier. (hk)

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