24.03.2017

Wir schaffen (auch) das!

(Über-)Lebensmöglichkeiten in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität

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FRANKFURT. Am 22. Juni 2017 findet im Haus am Dom eine Fachtagung zur aufenthaltsrechliche Illegalität statt. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. So steht es in Artikel 1 unseres Grundgesetzes. Dieses differenziert nicht nach dem Aufenthaltsstatus, sondern gilt für alle Menschen! Der Hl. Johannes Paul II formulierte es so: „Der Status der Ungesetzlichkeit rechtfertigt keine Abstriche bei der Würde des Migranten, der mit unveräußerlichen Rechten versehen ist, die weder verletzt noch unbeachtet gelassen werden dürfen.“ Der Alltag ist anders: Das Recht auf Gesundheitsversorgung, der Zugang zu Bildung, zu Rechtsschutz in Arbeitsfragen, all dies können Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität kaum oder gar nicht einfordern. Der Gesetzgeber, die Verwaltungen oder mangelnde Information aller Beteiligten legen ihnen Steine in den Weg. Eine hoffnungslose Situation?!

Konkret sind es oftmals Kommunen und NGOs, die mit den Fragen innerhalb dieses Kontextes konfrontiert sind. Welche Möglichkeiten, welche Ideen und Strategien des Umgangs mit Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität sind anzutreffen? Stellen wir die Frage nach diesen, ist eine Reflexion der konkreten Bedingungen und Merkmale notwendig.

Der Fachtag Illegalität knüpft an diese und weitere Fragestellungen an. Wir möchten einen Dialog zwischen Verwaltung, NGOs, Kirche und Verbänden in Frankfurt ermöglichen, in dem die unterschiedlichen Aspekte des Umgangs mit den Rechten und Bedürfnissen von Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität offen besprochen und diskutiert werden können.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Flyer. (hk)

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